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Nachtragsbericht

Am 20. Februar 2014 hat Fresenius Helios die kartellrechtliche Freigabe für den Erwerb von 40 Kliniken und 13 Medizinischen Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG erhalten. Der Großteil der Transaktion wurde am 27. Februar 2014 abgeschlossen. Für zwei Kliniken, die HSK Dr. Horst Schmidt Kliniken in Wiesbaden und das Klinikum Salzgitter, stehen derzeit noch die Zustimmungen der kommunalen Mitgesellschafter aus. Mit der Übernahme erreicht Fresenius Helios das Ziel, flächendeckend in Deutschland vertreten zu sein.

Fresenius hatte am 27. Januar 2014 bereits bekannt gegeben, dass Fresenius Helios die Bedingungen für die Kartellfreigabe erfüllt. Wegen ihrer räumlichen Nähe zu HELIOS-Standorten hat das Bundeskartellamt die Krankenhäuser von Rhön in Boizenburg, Cuxhaven und Waltershausen-Friedrichroda vom Erwerb ausgeschlossen. Aufgrund der Markteinschätzung des Bundeskartellamtes für die Region Leipzig hat Fresenius Helios die Kliniken in Borna und Zwenkau veräußert. Diese liegen in räumlicher Nähe zum Herzzentrum und zum Park-Krankenhaus Leipzig, die Fresenius Helios von Rhön übernimmt. Der Jahresumsatz dieser fünf vom Erwerb ausgeschlossenen bzw. veräußerten Krankenhäuser liegt bei insgesamt rund 160 Mio €.

Im Januar 2014 hat Fresenius vorrangige, unbesicherte Anleihen im Volumen von 750 Mio € platziert. Der Coupon der Anleihe über 300 Mio € mit Fälligkeit im Jahr 2019 beträgt 2,375 % bei einem Emissionskurs von 99,647 %. Die Anleihe über 450 Mio € mit Fälligkeit im Jahr 2021 hat einen Coupon von 3,00 % und wurde zu einem Kurs von 98,751 % ausgegeben. Darüber hinaus hat Fresenius im Januar 2014 eine vorrangige, unbesicherte Anleihe im Volumen von 300 Mio € mit einer Laufzeit von 10 Jahren und einem Coupon von 4,00 % zum Nennwert platziert. Diese Anleihe wurde im Februar um 150 Mio € zu einem Kurs von 102 % aufgestockt. Im Februar 2014 hat Fresenius zudem eine vorrangige, unbesicherte Anleihe im Volumen von 300 Mio US$ mit einer Laufzeit von 7 Jahren begeben. Die Anleihe hat einen Coupon von 4,25 %. Sie wurde zum Nennwert begeben.

Die Nettoerlöse der im Januar und Februar 2014 begebenen Anleihen wurden jeweils zur Rückführung der Zwischenfinanzierung genutzt. Diese war zur teilweisen Finanzierung der oben genannten Akquisition abgeschlossen worden. Die Zwischenfinanzierung wurde am 27. Februar 2014 freiwillig vorzeitig gekündigt und der noch ausstehende Betrag getilgt.

Darüber hinaus haben sich seit Ende des Geschäftsjahres 2013 keine wesentlichen Änderungen im Branchenumfeld ergeben. Seither sind auch keine sonstigen Vorgänge mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten.

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