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Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 7 % auf 32.758 Mio € (31. Dezember 2012: 30.664 Mio €). Währungsbereinigt hätte sich ein Anstieg von 11 % ergeben. Die Zunahme der Bilanzsumme ist hauptsächlich auf die im Rahmen einer Treuhandvereinbarung geleistete Anzahlung in Höhe von 2,18 Mrd € für den Erwerb von Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG zurückzuführen. Die Ausweitung des bestehenden Geschäfts hat mit 3 % dazu beigetragen. Die Inflationsentwicklung hatte keine signifikanten Auswirkungen auf die Vermögenslage von Fresenius.

Auf der Aktivseite stiegen die langfristigen Vermögenswerte um 10 % auf 24.786 Mio € (31. Dezember 2012: 22.551 Mio €). Hier wirkte sich die vorgenannte Anzahlung aus. Die Firmenwerte in Höhe von insgesamt 14.826 Mio € (31. Dezember 2012: 15.014 Mio €) haben sich als werthaltig erwiesen. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahreswert ist im Wesentlichen währungsbedingt.

Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen bei 7.972 Mio € Lieferungen und Leistungen nahmen um 5 % auf 3.474 Mio € ab (31. Dezember 2012: 3.650 Mio €). Die durchschnittliche Forderungslaufzeit liegt mit 63 Tagen unter dem Vorjahresniveau von 67 Tagen. Durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement konnten wir die Forderungslaufzeiten leicht senken.

Die Vorräte sind um 9 % auf 2.014 Mio € gestiegen (31. Dezember 2012: 1.840 Mio €). Die Vorratsreichweite hat sich auf 53 Tage erhöht (31. Dezember 2012: 50 Tage). Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme blieb gegenüber dem Vorjahresstichtag mit 6,1 % nahezu unverändert (31. Dezember 2012: 6,0 %).

Auf der Passivseite der Bilanz ist das Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital um 4 % oder 502 Mio € auf 13.260 Mio € gestiegen (31. Dezember 2012: 12.758 Mio €). Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, erhöhte das Eigenkapital um 1.011 Mio €. Die Eigenkapitalquote einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter lag bei 40,5 % am 31. Dezember 2013 (31. Dezember 2012: 41,6 %).

Die Passivseite der Bilanz zeigt eine solide Finanzierungsstruktur: Das Eigenkapital des Konzerns einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter deckt die langfristigen Vermögenswerte zu 53 % (31. Dezember 2012: 57 %). Eigenkapital, Anteile anderer Gesellschafter und langfristige Verbindlichkeiten decken die gesamten langfristigen Vermögenswerte und 97 % der Vorräte ab.

Die langfristigen Verbindlichkeiten stiegen zum Bilanzstichtag um 6 % auf 13.003 Mio € (31. Dezember 2012: 12.310 Mio €). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 16 % auf 6.023 Mio € (31. Dezember 2012: 5.198 Mio €). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Erwerb von Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG zurückzuführen.

Im Konzern bestehen keine Rückstellungen, die als Einzelsachverhalt von wesentlicher Bedeutung sind. Die größte Einzelrückstellung betrifft den Vergleich zur endgültigen Beilegung der Gläubigeranfechtungsforderungen sowie aller weiteren sich aus dem Insolvenzverfahren von W.R. Grace ergebenden Rechtsangelegenheiten im Zusammenhang mit der NMC-Transaktion im Jahr 1996. Diese Einzelrückstellung beträgt 115 Mio US$ (83 Mio €). Weitere Informationen hierzu finden Sie auch im Konzern-Anhang.

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns stiegen um 16 % auf 12.804 Mio € (31. Dezember 2012: 11.028 Mio €). Davon entfielen 2,18 Mrd € auf die im Rahmen einer Treuhandvereinbarung geleistete Anzahlung für den Erwerb von Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren der Rhön-Klinikum AG. Währungsbereinigt betrug der Anstieg 19 %. Der Anteil an der Bilanzsumme lag bei 39 % (31. Dezember 2012: 36 %). Von den Finanzverbindlichkeiten sind rund 46 % in US-Dollar auf genommen. Das Volumen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betrug 1.820 Mio € (31. Dezember 2012: 728 Mio €); bei den Fälligkeiten von einem bis fünf und über fünf Jahren handelte es sich um einen Betrag von 10.984 Mio € (31. Dezember 2012: 10.300 Mio €).

Das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zum Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter2 (Gearing) beträgt 74 % (31. Dezember 2012: 80 %). Die Eigenkapitalrentabilität nach Steuern (Eigenkapital der Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA) lag bei 12,8 % (31. Dezember 2012: 12,3 %). Die Gesamtkapitalrentabilität nach Steuern und vor Anteilen anderer Gesellschafter in Höhe von 5,8 % hat sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Jahr 2012 in Höhe von 5,6 % leicht verbessert. Die Berechnung dieser Rentabilitätskennziffern erfolgte für das Jahr 2013 vor Sondereinflüssen. Diese umfassen die Integrationskosten für Fenwal.

Weitere Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur sind in der folgenden Fünfjahresübersicht dargestellt.

FÜNFJAHRESÜBERSICHT VERMÖGENSLAGE


in Mio €20132012201120102009
Bilanzsumme32.75830.66426.32123.57720.882
Eigenkapital '13.26012.75810.5778.8447.491
Eigenkapitalquote1 in %4142403836
Eigenkapital1 / Langfristige Vermögenswerte, in %5357555248
Finanzverbindlichkeiten12.80411.0289.7998.7848.299
Finanzverbindlichkeiten in % der Bilanzsumme3936373740
Gearing in %742808791105

in Mio €20132012201120102009
Bilanzsumme32.75830.66426.32123.57720.882
Eigenkapital '13.26012.75810.5778.8447.491
Eigenkapitalquote1 in %4142403836
Eigenkapital1 / Langfristige Vermögenswerte, in %5357555248
Finanzverbindlichkeiten12.80411.0289.7998.7848.299
Finanzverbindlichkeiten in % der Bilanzsumme3936373740
Gearing in %742808791105

Der ROIC belief sich im Konzern auf 8,8 % (2012: 9,0 %), der ROOA auf 10,6 % (2012: 11,0 %). Der sehr gute Ergebnisanstieg korrespondiert mit einer Zunahme der Bilanzsumme aufgrund des Wachstums des bestehenden Geschäfts und von Akquisitionen. Bei der Berechnung des ROIC wirkt sich in der Position Investiertes Kapital der Firmenwert in Höhe von 14,8 Mrd € als maßgebliche Einflussgröße aus. Hierbei ist zu berücksichtigen: Rund 64 % des Firmenwerts entfallen auf die strategisch bedeutsamen Akquisitionen von National Medical Care im Jahr 1996, Renal Care Group und HELIOS Kliniken im Jahr 2006, APP Pharmaceuticals im Jahr 2008 sowie Liberty Dialysis Holdings im Jahr 2012. Diese haben die Marktstellung des Fresenius-Konzerns erheblich gestärkt.

Der ROIC und der ROOA nach Unternehmensbereichen:

ROICROOA
in %2013201220132012
Fresenius Medical Care7,78,110,511,4
Fresenius Kabi9,910,311,912,3
Fresenius Helios29,08,49,38,2
Fresenius Vamed1--11,612,8
Konzern28,89,010,611,0

ROICROOA
in %2013201220132012
Fresenius Medical Care7,78,110,511,4
Fresenius Kabi9,910,311,912,3
Fresenius Helios29,08,49,38,2
Fresenius Vamed1--11,612,8
Konzern28,89,010,611,0

Im Jahr 2013 erwirtschaftete der Fresenius-Konzern eine Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) von 8,8 %. Sie übersteigt unsere Kapitalkosten deutlich. Dabei betrug der durchschnittliche Gesamtkapitalkostensatz (WACC – Weighted Average Cost of Capital) für Fresenius Medical Care 6,2 %, für die übrigen Unternehmensbereiche 5,3 %.

31.12.2013131.12.2012231.12.201131.12.201031.12.2009
Finanzverbindlichkeiten / EBITDA2,72,83,02,93,2
Netto-Finanzverbindlichkeiten / EBITDA2,52,62,82,63,0
EBITDA / Zinsergebnis6,75,86,15,44,5

31.12.2013131.12.2012231.12.201131.12.201031.12.2009
Finanzverbindlichkeiten / EBITDA2,72,83,02,93,2
Netto-Finanzverbindlichkeiten / EBITDA2,52,62,82,63,0
EBITDA / Zinsergebnis6,75,86,15,44,5

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