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Fresenius Kabi

Ein Umweltmanagementsystem nach dem internationalen Standard ISO 14001 ist integraler Bestandteil des globalen Qualitätsmanagements von Fresenius Kabi. Darüber hinaus setzen wir den Arbeits- und Gesundheitsschutz gemäß OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment System) um. Es ist unser Ziel:

  • das Abfallaufkommen an unseren Produktions- und Vertriebsstandorten zu reduzieren sowie
  • Energien effizient und sorgsam zu nutzen, um Emissionen zu verringern.

Im Berichtsjahr haben wir die Matrixzertifizierung für das Umweltmanagementsystem fortgesetzt. Dabei analysieren und bewerten wir Arbeitsabläufe und Prozesse gemäß nachhaltigen Kriterien. Zudem dokumentieren wir sowohl den verantwortungsbewussten Umgang mit Energien und Rohstoffen als auch den Schutz von Mitarbeitern und Umwelt. Dadurch haben wir Verbesserungspotenziale in der Wertschöpfungskette und im Umgang mit externen Partnern identifiziert.

An unseren Produktionsstandorten in Deutschland haben wir 2013 Maßnahmen fortgeführt, die den Energieverbrauch, den CO2-Ausstoß sowie den Verbrauch von Rohstoffen reduzieren: So haben wir am Standort Friedberg mit der Installation eines Blockheizkraftwerks begonnen, das in der zweiten Jahreshälfte 2014 in Betrieb gehen soll. Damit erhöhen wir die Energieausbeute gegenüber dem bisherigen Bezug von elektrischer Energie signifikant und senken den CO2-Ausstoß im Vergleich zu konventionellen Verbrennungskraftwerken um etwa 30 %.

In Österreich konnte am Standort Graz der Energieverbrauch trotz eines Zuwachses an Produktionsflächen sowie des verstärkten Einsatzes energieintensiver Technologien auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Durch zusätzliches Recycling sowie die Umsetzung technischer Maßnahmen, beispielsweise das mehrmalige Verwenden von Kühlwasser, werden Abfall- und Abwassermengen auch in Zukunft bei steigenden Produktionsmengen minimiert. Die Recyclingquote lag stabil bei rund 85 %.

In Schweden zeigten die an unseren Produktionsstandorten Uppsala und Brunna initiierten Projekte im Versorgungsbereich und Ressourcenverbrauch Wirkung:

  • Das Abfallvolumen ging um rund 6 % auf 5.253 t zurück. Im Jahr 2013 wurde ein Teil unseres Abwassers als Dünger für landwirtschaftlich genutzte Flächen verwendet. Dies hat jedoch zu einem Rückgang der Recyclingquote auf 63 % (2012: 75 %) geführt. Der Anteil des Abfallvolumens, der zur Energiegewinnung eingesetzt wird, stieg auf 37 % (2012: 25 %).
  • Rund 43 % des Energiebedarfs decken wir durch erneuerbare Energien. Trotz des gestiegenen Energieverbrauchs konnten wir dieses Niveau in den vergangenen sechs Jahren konstant halten.
  • Der Wasserverbrauch lag mit rund 282.000 m3 über dem Vorjahreswert von 249.221 m3, die Steigerung ist im Wesentlichen auf die Ausweitung der Produktionsvolumina zurückzuführen.

Neue Produktionstechnologien haben gleichfalls dazu beigetragen, den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.

Fresenius Kabi integriert in das eigene Qualitätsmanagement auch standardisierte Anforderungen an den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz. In der Produktion von Arzneimitteln arbeiten Mitarbeiter von Fresenius Kabi teilweise mit toxischen Stoffen. Hier kommt dem Schutz der Umwelt und der Arbeitssicherheit unserer Mitarbeiter höchste Bedeutung zu. Neue Anforderungen im Bereich Arbeitsschutz werden in unser Qualitätsmanagement integriert.

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