Suchergebnisse zu 
Logo

Fresenius Medical Care

Wir haben im Berichtsjahr unsere Umweltaktivitäten kontinuierlich ausgeweitet. In den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika ist das TÜV-zertifizierte Umweltmanagement Bestandteil des integrierten Managementsystems. Ende 2013 waren acht europäische Produktionsstandorte (2012: sieben) und die Medizingeräteentwicklung nach ISO 14001 zertifiziert.

Wir arbeiten daran, unsere Produkte und Verfahren umweltverträglicher zu gestalten. Wir nutzen neue Materialien mit verbesserten Umwelteigenschaften, entwickeln neue Technologien, die den Ressourcenverbrauch der Dialysegeräte weiter reduzieren, und setzen Energie und Rohstoffe in der Produktion effizient ein. Im Berichtsjahr wurde das Projekt „Comparative Life Cycle Assessment“ umgesetzt, das Informationen über Produktdesign, Ressourceneffizienz in der Produktion sowie Logistik und Produktanwendung in der Dialyse miteinander verknüpft. Datenquellen sind insbesondere die interne Umweltberichterstattung, Produktspezifikationen sowie Daten aus externen Ökobilanzdatenbanken. Ziel dieses Projekts ist, die Umweltbilanz verschiedener Produktgruppen bei Dialysekonzentraten zu ermitteln und miteinander zu vergleichen. So können wir besonders umweltschonende Produkte im Dialog mit den Kunden herausstellen und fundierte Produktaussagen zur Umweltverträglichkeit der Konzentrate treffen. Außerdem fließen die Erkenntnisse in die Entwicklung neuer Produkte ein.

Die Umsetzung unseres Umweltprogramms haben wir in den Regionen Europa und Lateinamerika fortgeführt. Wir wollen erstens umweltbewusstes Verhalten fördern, zweitens das Wissen über strategische und operative Umweltthemen, unsere Umweltleistung und die Kontrolle der Umweltrisiken verbessern sowie drittens gewährleisten, dass Umweltvorschriften eingehalten werden. Diesen Vorgaben liegen messbare Umweltziele entlang unserer Wertschöpfungskette zugrunde, z. B. im Bereich Entwicklung, in der Logistik oder für unsere Dialysekliniken. Für die Produktionsstandorte haben wir Ziele zur Verbesserung der Umweltleistung festgelegt. So wollen wir z. B. bis zum Jahr 2015 mindestens 85 % der Produktionsabfälle stofflich und thermisch verwerten. Im Jahr 2013 haben wir unsere Ziele für den Stromverbrauch und die Abfallreduktion übertroffen.

Wir haben Kennzahlen für den Energieeinsatz und den Rohstoffverbrauch entwickelt, um die Öko-Effizienz unserer Produktionsprozesse belegen zu können. Damit identifizieren wir auch vorhandene Potenziale in einem bereits weitgehend optimierten Produktionsablauf. In St. Wendel haben wir außerdem ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 eingeführt, das wir 2014 auf alle deutschen Standorte ausweiten werden. Mit der energetischen Bewertung aller Prozesse und Anlagen im Zuge dieser deutschlandweiten Einführung wollen wir weitere Einsparmöglichkeiten identifizieren und daraus Maßnahmen ableiten.

Es ist uns ein zentrales Anliegen, auch die Auswirkungen von Dialysebehandlungen auf die Umwelt bei gleichzeitiger Ressourcen- und Kosteneffizienz weiter zu reduzieren. Das gelingt uns sowohl durch die Nutzung umweltschonender Dialyseprodukte als auch durch den Bau umweltfreundlicher Dialysekliniken. In mittlerweile 497 europäischen und 126 lateinamerikanischen Dialysekliniken erfassen wir Daten zum Wasser- und Energieverbrauch sowie zur Abfallentsorgung. Unser Ziel ist es, schrittweise ein umfangreiches Umwelt-Datenmanagementsystem aufzubauen. Das ermöglicht uns, die Öko-Effizienz der Kliniken monatlich zu vergleichen und Verbesserungspotenziale zu erkennen.

Lesen Sie weiter:
Fresenius Kabi

QUICKFINDER

Verlauf

Tools