Suchergebnisse zu 
Logo

Fresenius Kabi

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Fresenius Kabi konzentrieren sich auf Produkte für die Therapie und Versorgung kritisch und chronisch Kranker. Unser Schwerpunkt liegt auf Therapiegebieten mit hohem medizinischen Bedarf, z. B. der Versorgung onkologischer Patienten. Mit unseren Produkten wollen wir den medizinischen Therapiefortschritt in der Akut- und Folgeversorgung fördern und die Lebensqualität von Patienten verbessern. Wir entwickeln neue Produkte, wie etwa in der klinischen Ernährung. Darüber hinaus entwickeln wir generische Arzneimittelformulierungen rechtzeitig zum Patentablauf von Originalpräparaten sowie neue Formulierungen bereits patentfreier Medikamente. Unsere medizintechnischen Produkte sollen wesentlich dazu beitragen, dass Infusionen und Nährstofflösungen zugleich effektiv und sicher appliziert werden können. In der Transfusionstechnologie liegt der Schwerpunkt unserer Entwicklungsarbeit auf Geräten und Einmalartikeln, mit denen sich Blutprodukte sicher, anwenderfreundlich und effizient herstellen lassen.

Unsere Entwicklungskompetenz umfasst alle relevanten Komponenten: den Arzneimittelrohstoff, die Arzneimittelformulierung, das Primärbehältnis, das medizintechnische Produkt zur Applikation sowie die Herstellungstechnologie. Wir decken den gesamten Herstellungsprozess bei I.V.-Arzneimitteln ab, von der Verarbeitung der Rohstoffe bis zur Produktion des pharmazeutischen Wirkstoffs und des Arzneimittels. Die Herstellung pharmazeutischer Wirkstoffe in eigenen Produktionsstätten sichert langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit.

I.V.-Arzneimittel und Infusionstherapien

Im Bereich I.V.-Arzneimittel entwickeln wir ein umfangreiches Wirkstoffsortiment, das in den kommenden Jahren zur Marktreife gebracht werden soll. Im Berichtsjahr arbeiteten wir in mehr als 110 Projekten an der Entwicklung von Generika.

Zudem konzentrieren wir uns darauf, auch solche I.V.-Arzneimittel als gebrauchsfertige Lösung anbieten zu können, die bisher nur in lyophilisierter (gefriergetrockneter) Form oder als Pulver vorliegen. Wir haben die Entwicklung dieser Varianten im Jahr 2013 vorangetrieben und planen ihre Einführung in den nächsten Jahren.

Darüber hinaus arbeiten wir intensiv an Lösungen im Bereich innovativer Primärverpackungen. Ein Beispiel dafür sind die sogenannten Fertigspritzen. Das erste dieser Produkte soll 2014 eingeführt werden.

Im Jahr 2013 haben wir weltweit eine Vielzahl von Zulassungen erhalten (siehe unten stehende Tabelle).

Gegenüber der europäischen Arzneimittelbehörde EMA haben wir uns verpflichtet, klinische Studien mit unseren Blutvolumenersatzstoffen durchzuführen. Die von der EMA von allen Herstellern HES-haltiger (Hydroxyethylstärke) Arzneimittel geforderten klinischen Studien werden bei geplanten chirurgischen Eingriffen und Traumapatienten durchgeführt. Basierend auf den von der EMA geforderten Anwendungsbeschränkungen für die HES-haltigen Blutvolumenersatzstoffe – die alle Hersteller betreffen – haben wir begonnen, die Beipackzettel entsprechend zu modifizieren.

PRODUKTZULASSUNGEN FÜR I.V.-ARZNEIMITTEL


ProduktLand / RegionIndikation
Levofloxacin FFXUSAInfektionskrankheiten
CapecitabineEuropaOnkologie
Gemcitabine RTUEuropaOnkologie
Zoledronic AcidEuropaOnkologie
MeropenemAsien-PazifikInfektionskrankheiten
RopivacaineAsien-PazifikAnästhesie
RocuroniumLateinamerikaAnästhesie
ParacetamolLateinamerikakritische Erkrankungen

ProduktLand / RegionIndikation
Levofloxacin FFXUSAInfektionskrankheiten
CapecitabineEuropaOnkologie
Gemcitabine RTUEuropaOnkologie
Zoledronic AcidEuropaOnkologie
MeropenemAsien-PazifikInfektionskrankheiten
RopivacaineAsien-PazifikAnästhesie
RocuroniumLateinamerikaAnästhesie
ParacetamolLateinamerikakritische Erkrankungen

Klinische Ernährung

Im Bereich der parenteralen Ernährung liegen unsere Schwerpunkte auf

  • Ernährungsprodukten, die zur Verbesserung der klinischen Behandlung beitragen, und
  • innovativen Behältnissen, z. B. Mehrkammerbeuteln, die im medizinischen Alltag hohe Anwendungssicherheit bieten und benutzerfreundlich sind.

Dabei konzentrieren wir uns u. a. auf den indikationsgerechten und rechtzeitigen Einsatz parenteraler Ernährung zur Vermeidung von Mangelernährung und deren Konsequenzen. Nach Ergebnissen einer Forschungskooperation, die im Jahr 2013 veröffentlicht wurden, kann eine frühe parenterale Ernährung von kritisch kranken Patienten die Dauer der künstlichen Beatmung verkürzen und einen geringeren Muskelabbau zur Folge haben als die vergleichende Standardbehandlung. Dies wiederum kann dazu beitragen, die Krankenhauskosten zu reduzieren.1

Bei der Entwicklung enteraler Ernährungsprodukte konzentrieren wir uns auf Trink- und Sondennahrungen für mangelernährte, oftmals geriatrische Patienten, auf Produkte für die Therapiegebiete Dysphagie (Schluckstörung) und Diabetes sowie auf Produkte für onkologische und kritisch kranke Patienten.

Im Berichtsjahr haben wir u. a. klinische Studien mit unseren Produkten Fresubin 2kcal, Diben und Supportan unterstützt. Deren Ergebnisse haben gezeigt, dass sich der Ernährungsstatus bei kritisch Kranken sowie bei Diabetes- und Krebspatienten durch Zugabe dieser Produkte signifikant verbessert.2

Medizintechnische Produkte

Bei der Entwicklung unserer medizintechnischen Geräte und Verbrauchsmaterialien konzentrieren wir uns auf die Applikation von I.V.-Arzneimitteln und Infusionstherapien sowie von enteralen und parenteralen Ernährungsprodukten.

Im Berichtsjahr wurde unsere Infusionspumpe Agilia in den USA zugelassen. Für die Markteinführung haben wir u. a. die Menüführung und technische Details des Produkts an die Anforderungen des US-Marktes angepasst.

Im Bereich der Autotransfusionsgeräte arbeiten wir derzeit an einer neuen Version unseres Geräts C.A.T.S. Darüber hinaus planen wir für 2014, eine neue Gerätegeneration eines Zellwaschgeräts einzuführen.

1 Doig GS, et al., JAMA. 2013;309(20):2130-8. Doig GS, et al., Clinicoecon Outcomes Res. 2013;5:369-79. 2 Fietkau R, et al., Cancer. 2013;119(18):3343-53. Paul C, Vestweber KH. Clinical Nutrition. 2013; 32, Suppl1: S227. Mayr P. Clinical Nutrition. 2013; 32, Suppl1: S69.

QUICKFINDER

Verlauf

weiterführende Links

Tools

Mein Geschäftsbericht

Ihre Seite wurde erfolgreich hinzugefügt

Link für Popup