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Fresenius Medical Care

Die komplizierten Wechselwirkungen und Begleiterscheinungen, die bei Nierenversagen auftreten, werden immer besser erforscht. Neben den medizinischen Kenntnissen wachsen auch die technologischen Möglichkeiten der Therapien. Die Forschung und Entwicklung von Fresenius Medical Care zielt darauf ab, neue Erkenntnisse zügig in marktreife Weiter- und Neuentwicklungen umzusetzen. Wir wollen so entscheidend dazu beitragen, dass Patienten immer schonender, sicherer und individueller behandelt werden können.

Im Berichtsjahr 2013 haben wir den F & E-Bereich neu organisiert. Der Vorstand wurde um das Ressort Forschung und Entwicklung erweitert, unsere weltweiten F & E-Aktivitäten wurden gebündelt. Wir wollen so eine globale F & E-Funktion aufbauen, die auf effiziente Weise überzeugende Produkte entwickelt.

Auch im Geschäftsjahr 2013 haben wir die Weiterentwicklung unserer Produkte vorangetrieben und eine Reihe wichtiger Neuerungen in unseren Märkten eingeführt. Als wesentliche Produkte sind im Bereich der Dialyse das 5008 Cordiax-Therapiesystem sowie die Heim-Hämodialyse-Varianten der 5008 und der US-amerikanischen 2008K-Plattform zu nennen.

Mit der Markteinführung unseres BiBags für das Hämodialysegerät 2008T, eines trockenen Bikarbonat-Konzentrats, das im Gerät aufgelöst wird, leisten wir einen Beitrag zur weiteren Verbesserung der Dialysebehandlung: Die Arbeitsabläufe bei der Hämodialyse werden effizienter, gleichzeitig steigt die Patientensicherheit während der Behandlung, weil ein Vertauschen der verwendeten Konzentrate verhindert wird.

Wir engagieren uns auch auf den relevanten Arbeitsgebieten in der klinischen Forschung. Dabei kooperieren wir weltweit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. Im Geschäftsjahr 2013 haben wir uns in klinischen Studien mit der automatischen Regelung der Elektrolytbilanz befasst. Beim gesunden Menschen übernimmt die Niere die dafür erforderliche komplexe Regelung; beim Patienten mit Nierenversagen muss die Dialyse diese Aufgabe leisten. Speziell in der Hämodialyse, bei der die Dialyselösung kontinuierlich vom Dialysegerät hergestellt wird, ist es möglich, diese Vorgänge durch eine entsprechende Anpassung der Dialyselösung positiv zu beeinflussen. Wir befinden uns derzeit in der klinischen Erprobung für eine automatisierte Methode als Routineverfahren zur Unterstützung des Arztes.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer klinischen Studien liegt derzeit auf der Peritonealdialyse (PD), insbesondere auf der Überwässerung, unter der mehr als die Hälfte der PD-Patienten leidet. In einer 2013 veröffentlichten Studie konnten wir nachweisen, dass ein aktives Flüssigkeitsmanagement die Überlebensrate erhöht, die Zahl und Dauer der Krankenhausaufenthalte reduziert und die Erhaltung der Restfunktion der Niere verbessert.

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