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Unternehmenssteuerung

Der Vorstand steuert die Bereiche anhand strategischer und operativer Vorgaben sowie finanzwirtschaftlicher Kenngrößen. Die wichtigsten dieser Kenngrößen sind nachfolgend erläutert:

Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie ist die währungsbereinigte Umsatzentwicklung auf Konzernebene und in den Unternehmensbereichen insbesondere das organische Umsatzwachstum von zentraler Bedeutung. Darüber hinaus eignet sich das operative Ergebnis (EBIT) bzw. die EBIT-Marge zur Messung der Ertragskraft der Bereiche. Auf Ebene des Konzerns verwenden wir hierzu primär das Konzernergebnis.

Auf Konzernebene betrachten wir den operativen Cashflow bzw. die Cashflow-Marge als wichtige Steuerungsgröße. Bei der weiteren Analyse der Beiträge unserer Unternehmensbereiche zum operativen Cashflow betrachten wir auch die Kennziffern Forderungslaufzeit und Vorratsreichweite.

Investitionen steuern wir über einen detaillierten Abstimmungs- und Evaluierungsprozess. Zunächst legt der Vorstand, ausgehend von Investitionsanträgen, das Budget und Investitionsschwerpunkte für den Konzern fest. In einem zweiten Schritt analysieren die jeweiligen Unternehmensbereiche sowie ein konzerninterner Ausschuss (AIC – Acquisition & Investment Council) die vorgeschlagenen Projekte und Maßnahmen unter Berücksichtigung der Gesamtstrategie, des Gesamtbudgets sowie der Renditeanforderungen und -potenziale. Die Investitionsprojekte bewerten wir auf Basis allgemein gängiger Verfahren, insbesondere der internen Zinsfuß- und der Kapitalwertmethode. Gestaffelt nach dem Investitionsvolumen erfordert ein Projekt die Genehmigung des Vorstandsgremiums bzw. der Geschäftsführung des jeweiligen Unternehmensbereichs, des Vorstands oder gar des Aufsichtsrats der Fresenius Management SE.

Eine weitere Steuerungsgröße auf Konzernebene ist der Verschuldungsgrad, d. h. das Verhältnis der Netto-Finanzverbindlichkeiten zum EBITDA. Diese Kennzahl gibt darüber Aufschluss, inwieweit ein Unternehmen in der Lage ist, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Unsere Unternehmensbereiche halten in der Regel führende Positionen in wachsenden, größtenteils nichtzyklischen Märkten. Sie generieren überwiegend stabile, planbare Cashflows, da unsere Kunden mehrheitlich über eine hohe Kreditqualität verfügen. Daher kann sich der Konzern über einen relativ höheren Anteil an Fremdkapital finanzieren als Unternehmen anderer Branchen.

Auf der Ebene des Konzerns bewerten wir zusätzlich die Unternehmensentwicklung durch die Rendite auf das betriebsnotwendige Vermögen (ROOA) und auf das investierte Kapital (ROIC).

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