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Fresenius Kabi

Unser Geschäft ist im Jahr 2013 in allen Regionen und Produktbereichen gewachsen. Wir erzielten einen organischen Umsatzanstieg von 5 %. In Nordamerika profitierten wir von anhaltenden Lieferengpässen bei Wettbewerbern. Die EBIT-Marge1 liegt mit 18,5 % voll im Rahmen unserer Erwartungen.

Kennzahlen der Fresenius Kabi


  2013 in Mio € 2012 in Mio € Veränderung
Umsatz 4.996 4.539 10 %
EBIT1 926 934 - 1 %
Konzernergebnis2 487 444 10 %
Operativer Cashflow 488 596 - 18 %
Investitionen / Akquisitionen 448 1.153 - 61 %
F & E-Aufwand 2501 194 29 %
Mitarbeiter (31.12.) 31.961 30.214 6 %

  2013 in Mio € 2012 in Mio € Veränderung
Umsatz 4.996 4.539 10 %
EBIT1 926 934 - 1 %
Konzernergebnis2 487 444 10 %
Operativer Cashflow 488 596 - 18 %
Investitionen / Akquisitionen 448 1.153 - 61 %
F & E-Aufwand 2501 194 29 %
Mitarbeiter (31.12.) 31.961 30.214 6 %

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf die Therapie und Versorgung chronisch und kritisch kranker Menschen. Das Produktportfolio umfasst I.V.-Arzneimittel, d. h. intravenös zu verabreichende generische Anästhetika, Antiinfektiva, Analgetika sowie Arzneimittel zur Behandlung onkologischer und anderer kritischer Erkrankungen. Dazu kommen Infusionslösungen und Blutvolumenersatzstoffe für die Infusionstherapie.

Ein weiterer Produktbereich ist die klinische Ernährung. Hier zählen wir weltweit zu den wenigen Unternehmen, die zugleich parenterale und enterale Ernährungsprodukte vertreiben. In der Medizintechnik bieten wir Infusions- und Ernährungspumpen an sowie Verbrauchsmaterialien für die Verabreichung unserer Pharmazeutika und klinischen Ernährungsprodukte. In der Transfusionstechnologie gehören zu unserem Sortiment Produkte zur Sammlung und Verarbeitung von Vollblut und Blutkomponenten sowie Produkte für die Transfusionsmedizin.

Wirtschaftliche Entwicklung

Fresenius Kabi steigerte den Umsatz im Jahr 2013 um 10 % auf 4.996 Mio €. Davon gehen 5 % auf das organische Wachstum und 10 % auf Akquisitionen zurück. Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 4 %, Desinvestitionen um 1 %.

In den Regionen entwickelte sich der Umsatz wie folgt:

in Mio €20132012Veränderung
Europa2.0531.9535 %
Nordamerika1.5221.23623 %
Asien-Pazifik9278637 %
Lateinamerika / Afrika4944871 %
Gesamt4.9964.53910 %

in Mio €20132012Veränderung
Europa2.0531.9535 %
Nordamerika1.5221.23623 %
Asien-Pazifik9278637 %
Lateinamerika / Afrika4944871 %
Gesamt4.9964.53910 %

In Europa erzielten wir ein organisches Wachstum von 2 %. Hier wirkten sich Umsatzrückgänge bei Blutvolumenersatzstoffen aus, da die europäische Arzneimittelbehörde EMA die Anwendungsgebiete für diese Produkte eingeschränkt hat. In Nordamerika konnten wir mit einem organischen Wachstum von 5 % den hohen Vorjahreswert noch übertreffen. Dabei profitierten wir von anhaltenden Lieferengpässen bei Wettbewerbern. In der Region Asien-Pazifik belasteten deutliche Preisrückgänge in China das Umsatzwachstum.

Der Umsatz der Produktsegmente entwickelte sich wie folgt:

in Mio €20132012Organisches
Wachstum
Infusionstherapie9801.0102 %
I.V.-Arzneimittel1.7331.7015 %
Klinische Ernährung1.3321.3145 %
Medizintechnische Produkte / Transfusionstechnologie9515147 %
Gesamt4.9964.5395 %

in Mio €20132012Organisches
Wachstum
Infusionstherapie9801.0102 %
I.V.-Arzneimittel1.7331.7015 %
Klinische Ernährung1.3321.3145 %
Medizintechnische Produkte / Transfusionstechnologie9515147 %
Gesamt4.9964.5395 %

Der EBIT1 belief sich auf 926 Mio € und stieg währungsbereinigt um 1 %. Darin enthalten sind Kosten von 31 Mio € (unter Berücksichtigung des Buchgewinns aus dem Verkauf von Calea), um Anforderungen der U.S. Food and Drug Administration (FDA) für die Werke in Grand Island, USA, und Kalyani, Indien, zu erfüllen.

Zur EBIT-Entwicklung trugen die Regionen wie folgt bei:

in Mio €20132012Veränderung
Europa357390- 8 %
Nordamerika5475009 %
Asien-Pazifik / Lateinamerika / Afrika235286- 18 %
Verwaltungs- und zentrale F & E-Kosten- 213- 24212 %
EBIT1926934- 1 %
EBIT1-Marge18,5 %20,6 %
EBIT-Marge (exkl. Fenwal)19,8 %20,6 %

in Mio €20132012Veränderung
Europa357390- 8 %
Nordamerika5475009 %
Asien-Pazifik / Lateinamerika / Afrika235286- 18 %
Verwaltungs- und zentrale F & E-Kosten- 213- 24212 %
EBIT1926934- 1 %
EBIT1-Marge18,5 %20,6 %
EBIT-Marge (exkl. Fenwal)19,8 %20,6 %

Das Konzernergebnis2 stieg um 10 % auf 487 Mio € (2012: 444 Mio €).

1 2013 vor Integrationskosten für Fenwal (54 Mio €) 2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Kabi AG entfällt; 2013 vor Integrationskosten für Fenwal (40 Mio €)


Akquisitionen und Joint Ventures

In Indonesien ist Fresenius Kabi ein Joint Venture mit PT Soho Global Health (SGH) eingegangen, eines der führenden Pharmaunternehmen des Landes: Wir haben 51 % der Anteile an dessen Tochterfirma PT Ethica Industri Farmasi erworben. Das Unternehmen produziert in seinem Werk in Jakarta hauptsächlich I.V.-Generika. Damit ist Fresenius Kabi jetzt Marktführer in Indonesien und hat eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum in Südostasien geschaffen.

In China hat Fresenius Kabi die Jian Yuan Medical Technology Co., Ltd. übernommen, einen Hersteller von Infusionsund Ernährungspumpen. Mit dieser Akquisition erweitern wir unser Produktportfolio insbesondere für die wachsenden Märkte der Schwellenländer. Für den Vertrieb der Produkte können wir die bestehende internationale Organisation von Fresenius Kabi nutzen.

Produktbereiche

Im Bereich Infusionstherapie haben wir 2013 die neue Infusionslösungsflasche KabiClear auf den Markt gebracht, die transparenter ist als unsere bisherigen Plastikflaschen. Zudem haben wir unseren PVC-freien Infusionsbeutel freeflex+ mit nadelfreiem Injektionsport in weiteren europäischen Märkten eingeführt. Er beugt Nadelstichverletzungen bei der Zubereitung von Medikamenten vor.

Im Bereich der medizintechnischen Produkte konnten wir in den USA einen Erfolg verzeichnen: Wir haben die Zulassung der FDA für unsere Infusionspumpe Agilia erhalten und mit der Markteinführung begonnen.

In der Transfusionstechnologie haben wir in Europa die Zulassung für das Plasmapheresesystem Aurora erhalten und die Vermarktung in einigen Ländern gestartet. In Taiwan und Vietnam haben wir den Zellseparator Amicus eingeführt. Dieser wird u. a. für die Sammlung von Blutplättchen oder den therapeutischen Plasmaaustausch eingesetzt.

Im Bereich der generischen I.V.-Arzneimittel konnten wir unsere Produktpalette 2013 sowohl auf neue Anwendungsgebiete als auch auf weitere regionale Märkte ausdehnen. Eine Übersicht über wesentliche Produkteinführungen finden Sie hier.

Im Produktsegment der parenteralen Ernährung haben wir unseren 3-Kammer-Beutel SmofKabiven in Brasilien und die Lipidlösung SMOFlipid in China und Kanada auf den Markt gebracht.

Im 2. Quartal 2013 hat uns die US-Gesundheitsbehörde FDA eine vorübergehende Einfuhrgenehmigung erteilt, um Versorgungsengpässe bei bestimmten klinischen Ernährungsprodukten zu überbrücken. Wir haben Spurenelemente und Phosphatlösungen zur parenteralen Ernährung aus unserem Werk in Norwegen geliefert. Die Spurenelement-Additive Addamel N für Erwachsene und Peditrace für Kinder sind empfohlener Bestandteil jeder parenteralen Ernährungstherapie. Glycophos kann der parenteralen Ernährung bei erhöhtem Bedarf an Phosphat zugesetzt werden.

Im Bereich der enteralen Ernährung haben wir die Energiedichte von Fresubin Crème auf 2 kcal/ml erhöht und die Textur und den Geschmack verbessert. Das Produkt, das unser Portfolio an hochkalorischen Trink- und Sondennahrungen vervollständigt, ist seit 2013 in Frankreich auf dem Markt. Fresubin renal haben wir u. a. in Deutschland eingeführt. Es handelt sich um eine hochkalorische, eiweiß- und elektrolytreduzierte Nahrung für Patienten mit Nierenversagen.

Für die Applikation enteraler Sondennahrung haben wir unsere neue Ernährungspumpe Amika in zahlreichen europäischen Ländern erfolgreich eingeführt. Mit ihrer hohen Anwenderfreundlichkeit trägt sie wesentlich zu einer sicheren und effektiven Applikation der Ernährungstherapie bei.

Einen Ausblick für das Jahr 2014 finden Sie im Lagebericht. Weitere Informationen über Fresenius Kabi erhalten Sie im Internet unter www.fresenius-kabi.com.

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